PLA vs. PETG: Was ist das richtige Filament für dich?
Beide Materialien gehören zu den meistgenutzten Filamenten im FDM-Druck – doch sie haben sehr unterschiedliche Stärken. Wir erklären, wann du zu welchem greifen solltest.
Was ist PLA?
PLA (Polylactid) ist das ideale Einsteiger-Filament: Es druckt sich einfach, haftet gut auf dem Druckbett und ist in unzähligen Farben erhältlich. Da es biobasiert ist, gilt es zudem als umweltfreundlichere Option. Der Nachteil: PLA ist relativ spröde und verträgt keine hohen Temperaturen – ab ca. 60 °C kann es sich verformen.
Was ist PETG?
PETG (Polyethylenterephthalat Glykol) ist robuster und vielseitiger. Es ist leicht flexibel, wasserresistenter und hält Temperaturen bis ca. 80 °C stand. Damit eignet es sich besser für funktionale Bauteile oder Objekte, die mechanisch beansprucht werden. Der Druckeinstieg ist etwas anspruchsvoller als bei PLA.
PLA oder PETG – wann was?
PLA ist die richtige Wahl für Prototypen, Deko-Objekte, Figuren und alles, was nicht großer Hitze oder Belastung ausgesetzt wird.
PETG empfiehlt sich für Funktionsteile, Halterungen, Außenanwendungen oder überall dort, wo Stabilität und Beständigkeit gefragt sind.
Fazit
Für den Einstieg und kreative Projekte ist PLA kaum zu schlagen. Wer robustere Ergebnisse braucht, ist mit PETG besser bedient. Am besten: beide im Sortiment haben – so bist du für jeden Druckjob gerüstet.
